Patagonien – Mit 2 Kindern und Fahrrad bis ans Ende der Welt

Samstag, 30. März 2019 um 16.30 Uhr

Zwei kleine blonde Prinzessinnen - Smilla ist fünf, Selma gerade mal zwei Jahre alt - erobern auf dem Tandem und im Radanhänger die Herzen der Südamerikaner. Zusammen mit ihren Eltern sind sie ein halbes Jahr und über 5000 km in der argentinischen Pampa, dem chilenischen Regenwald und im stürmischen Patagonien mit den Fahrrädern unterwegs. Mit Mut und Enthusiasmus erlebt die vierköpfige Familie ein Auf und Ab auf Wellblechpisten, an Regen- und an Sonnentagen in einsamer und unberührter Wildnis. Papa Axel besteigt mit Freunden den südlichsten Sechstausender der Welt, bevor sich die Radkarawane auf die einsame und wilde Carretera Austral - die Traumstraße im Süden Chiles - wagt. Sie finden jedoch nicht nur das gesuchte Abenteuer, sondern erleben immer wieder die Warmherzigkeit der Südamerikaner. Leuchtende Bilder, abenteuerliche Geschichten sowie mitreissende Filmpassagen erzählen vom Mythos Patagonien und dem Rhythmus einer aussergewöhnlichen Radreise. 

Referenten: Axel Bauer und Wibke Raßbach

Die Alpen

Sonntag, 31. März 2019 um 16.30 Uhr

Eine Fernwanderung von Süddeutschland, der Schweiz nach Italien zusammen mit einem Packpferd.

Von Juni bis September 2013 waren Dietmar und Midori Obert zusammen mit ihrem Packpferd Gina unterwegs um die Alpen zu Fuß zu überqueren. Inspiriert zu dieser ungewöhnlichen Tour, erzählt der gebürtige Ettenheimer, habe ihn eine Gruppe von Wanderern  in den Schweizer Alpen. „2012 war das. Sie waren mit Packtieren unterwegs. Ein Faszinierender Anblick. Für mich stand sofort fest: Das will ich auch machen.“ Obert hatte von Tieren „ so gar keine Ahnung“. Das Weltenbummeln ist  dem 45 Jährigen zwar nicht fremd- zwischen 1997 und 2007 reiste er knapp 4 Jahre durch Asien und Afrika. Doch fast immer auf dem Motorrad, selten zu Fuß und nie mit Tier. Und dennoch kaufte sich Obert im Januar 2013 zusammen mit seiner Frau Midori ein Pferd, eine Bardiginao Stute. Eine Rasse, die im Gebirge zuhause ist und dafür geeignet ist mit Lasten umzugehen, weiß Oberts Bekannte, die sich mit Pferden auskennt und im Nachbardorf wohnt. Sie hat mich sehr gut beraten und in die Materie eingewiesen. Bis zum Reisebeginn im Juni habe er sich „voll auf das Pferd eingelassen, ich habe mich reingedacht und gelesen“ berichtet Obert. Dass er und seine Frau als Ahnungslose in das Unterfangen gingen, sieht er as Vorteil: „ Wir haben dem Pferd ein Stück weit mehr zugetraut, als es heute vielerorts üblich ist“  Und „ Gina“ zog mit. Auch an Stellen, wo die Wanderwege im Nichts verliefen. Wenn es über Stock und Stein auf engen Pfaden weiterging,  „ mussten sie absatteln und das Gepäck selbst tragen bis es die Wege wieder zuließen. Möglich war das, weil sich Obert und seine Frau auf das Nötigste beschränkt hatten: „ Wir waren bewusst mit einfachen Mitteln unterwegs“.  Geschlafen wurde im Zelt oder im Heu auf Bauernhöfen, Essen wurde mit dem Benzinkocher zubereitet. Herbergen und Gasthöfe mieden die beiden - mit Pferd ist das eh schwierig. Netter Nebeneffekt: „ Unsere Kosten, für die gesamte Reise, waren sehr gering“ sagt der Maschinenbautechniker, der vor Reisebeginn seinen Job gekündigt hatte („ Es stand sowieso ein Arbeitsplatzwechsel an, die Pause wollte ich nutzen.“) Nach vier Monaten kam das Trio kurz vor Venedig an. Haben sich die Erwartungen an die Reise erfüllt? Obert zögert. „ Wir haben uns vorher kaum Gedanken gemacht, sind einfach losgelaufen und haben das meiste unterwegs entschieden. „Es war ein ganz besonderer Lebensabschnitt. Ich würde die Reise auf jeden Fall noch einmal antreten.“

Es ist ein Vortrag von der Idee, den Vorbereitungen und dem Abenteuer einer Alpenüberquerung zusammen mit einem Packtier.

Vorabinfos und einen Youtube Trailer zur Reise finden Sie unter   www.dietmar-obert.de

Referent: Dietmar Obert

Kontakt

FWTM GmbH & Co.KG,
Messe Freiburg

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